Zum Inhalt springen

Einfuhr-Zollanmeldungen, Werte und Ursprung bearbeiten

Öffnen Sie eine gespeicherte Importakte und wechseln Sie zu Zollanmeldung → Einfuhr-Zoll (ATLAS-Einfuhr). Dort können Sie einen internen Entwurf anlegen, Tarif und Zollwert vorbereiten, einen Ursprungsnachweis erfassen, die Dokumentencheckliste prüfen und anschließend ausdrücklich zwischen Test-Anmeldung und ATLAS live anmelden wählen.

Der aktuelle Hauptbildschirm ist kein vollständiger Erfassungsdialog. Einfuhr-Zollanmeldung anlegen erzeugt ohne Rückfrage einen Entwurf und übernimmt nur vorhandene Aktenwerte. Eine Maske zum Bearbeiten von Anmelder, Einführer, Zollstelle, Zollverfahren oder allen Warenpositionen ist dort nicht vorhanden. Sind die vorbefüllten Daten unvollständig oder falsch, darf der Entwurf nicht live gesendet werden.

Test-Anmeldung, simulierte SRO und die lokale Aktion Freigeben sind keine Behördenübermittlung, Annahme, Überlassung oder Terminalfreigabe. Eine Live-Anmeldung ist nur belegt, wenn ein konfiguriertes ATLAS-Gateway erfolgreich antwortet und eine MRN liefert. Die Karte zeigt das gespeicherte Simulationskennzeichen derzeit nicht an; der allgemeine Hinweis unter der Liste kann deshalb einen einzelnen Livevorgang nicht zuverlässig von einem Testvorgang unterscheiden.

TODO: Screenshot – Einfuhr-Zollbereich einer vollständig fiktiven Importakte mit Entwurfskarte, neutralen Abgabenwerten und sichtbarem allgemeinem Simulationshinweis; MRN, SRO, Akten- und Firmendaten unkenntlich machen

Die aktuelle Organisationseinheit benötigt eine aktive Compliance-Lizenz. Im Lizenzmodus Nur lesen werden schreibende Aktionen serverseitig abgewiesen. Die Akte muss gespeichert und als Importakte erreichbar sein; bei neuen oder Exportakten erscheint der Einfuhrbereich nicht.

Aktion Erforderlicher Zugriff
Anmeldung, Werte, Ursprung und Checkliste ansehen Zoll lesen und Aktenzugriff
Einfuhranmeldung anlegen Zoll anlegen und Aktenzugriff
Tarif anwenden, Zollwert oder Ursprungsnachweis anlegen, Checkliste ändern und Statusaktion ausführen Zoll bearbeiten und Aktenzugriff
Readiness prüfen Fachlich nur Zoll lesen; die Aktion schreibt jedoch Checklisten- und Berechnungsergebnisse und benötigt deshalb eine aktive, nicht nur lesbare Modullizenz

Standardmäßig besitzen MANAGER, DISPATCHER und AIR_FREIGHT Lese-, Anlage- und Bearbeitungsrechte; ACCOUNTANT besitzt nur das Leserecht. ADMIN darf alle Zollaktionen ausführen. Eigene Rollen werden anhand ihrer ausdrücklichen Zollrechte bewertet. Plattformadministratoren sind von Mandanten-Zollanmeldungen ausdrücklich ausgeschlossen.

Mandant und Organisationseinheiten werden über die Elternakte geprüft. ADMIN und MANAGER können alle Akteneinheiten ihres Mandanten erreichen; andere Zollbenutzer nur ihre aktuelle und zusätzlich zugewiesenen Einheiten. Das gilt auch beim Direktaufruf von Anmeldung, Ursprungsnachweis und Checklistenzeile. Die Tabellen besitzen zusätzlich eine Mandantentrennung in der Datenbank.

Der Server prüft beim Anlegen derzeit nicht erneut, ob die Elternakte wirklich die Richtung Import besitzt. Verwenden Sie ausschließlich den sichtbaren Ablauf an einer Importakte und keinen technischen Behelfsweg.

  1. Wählen Sie den richtigen Mandanten und die richtige Organisationseinheit.
  2. Öffnen Sie unter Ocean Import die gespeicherte Akte und den Reiter Zollanmeldung.
  3. Wählen Sie unter Einfuhr-Zoll (ATLAS-Einfuhr) die Aktion Einfuhr-Zollanmeldung anlegen genau einmal.
  4. Prüfen Sie den neuen Zustand Entwurf, die Verwahrungsfrist und die sichtbaren Abgabenfelder.
  5. Brechen Sie ab, wenn keine Warenposition vorhanden ist oder Einführer, Ursprung, HS-/TARIC-Code, Wert oder Gewichte nicht fachlich stimmen. Die Hauptoberfläche bietet keine vollständige Korrekturmaske.

Beim Anlegen werden Einführername aus dem Empfänger, Terminal aus der Importakte und die Verwahrungsfrist aus ETA plus 90 Tagen übernommen. Fehlt die ETA, gilt der aktuelle Tag als Ausgangspunkt. Nur wenn an der Akte eine Warenbeschreibung vorhanden ist, wird automatisch eine Position mit Beschreibung, HS-Code, Bruttogewicht, Packstückzahl und Verpackungsart erzeugt. Ursprung, Nettogewicht, Zollwert und ein belegter Tarif werden nicht aus der Akte ergänzt.

Mehrfaches Auswählen erzeugt mehrere unabhängige Entwürfe; eine Dubletten- oder Idempotenzsperre ist nicht belegt. Klären Sie versehentliche Doppelerfassungen mit der Administration, da der Hauptbildschirm keine Löschaktion anbietet.

  1. Wählen Sie im Entwurf Tarif anwenden. Prüfen Sie anschließend nicht nur den Prozentwert, sondern auch Quelle, Version, Gültigkeit, Ursprung und etwaige Beschränkungen im Zollarbeitsplatz.
  2. Erfassen Sie unter Transaktionswert EUR nur dann einen Wert, wenn die Anmeldung genau eine fachlich passende erste Position besitzt und keine Hinzurechnungen, Abzüge oder Fremdwährungsumrechnung erforderlich sind.
  3. Wählen Sie Zollwert. Die Hauptmaske setzt Währung und Kurs fest auf EUR beziehungsweise 1 und schreibt den Wert nur in die erste Position.
  4. Falls für diese erste Position ein Präferenzcode gespeichert ist, tragen Sie die REX-/Ursprungsreferenz ein und wählen Nachweis prüfen.
  5. Behandeln Sie diese Aktion nicht als echte Dokumentenprüfung: Sie erzeugt einen REX-Datensatz und bestätigt ihn unmittelbar mit einer festen internen Notiz. Ein Originaldokument, Aussteller und Ausstellungsdatum werden dabei nicht erfasst.

Bei mehreren Positionen, Fremdwährung, Fracht und Versicherung bis zur Grenze, Lizenzgebühren, Beistellungen, Provisionen, Abzügen oder einer anderen Bewertungsmethode reicht der sichtbare Schnellweg nicht aus. Lassen Sie den Entwurf bis zu einer vollständigen, freigegebenen Erfassungsmaske fachlich gesperrt.

Die Erstellung und die anschließende Bestätigung des Ursprungsnachweises sind zwei getrennte Schritte. Scheitert der zweite Schritt, kann ein unbestätigter Nachweis gespeichert bleiben, obwohl die Fehlermeldung wie ein vollständig fehlgeschlagener Anlagevorgang klingt.

  1. Wählen Sie Readiness prüfen.
  2. Bearbeiten Sie jeden roten Fehler. Warnungen, insbesondere zu einem manuellen, nicht versionierten Zollsatz, verhindern den technischen Status Bereit für Live-Anmeldung derzeit nicht automatisch und müssen deshalb fachlich entschieden werden.
  3. Eine gefundene Aktenanlage erscheint zunächst als PRESENT. Wählen Sie Geprüft erst nach Inhalts- und Gültigkeitsprüfung.
  4. Verwenden Sie Begründet erlassen nur mit dokumentierter fachlicher Berechtigung. Die Eingabe setzt die Anforderung auf WAIVED und kann damit die Live-Readiness erfüllen.
  5. Führen Sie die Readiness nach jeder Änderung erneut aus und vergleichen Sie Zoll, EUSt und Gesamtbetrag mit der freigegebenen fachlichen Berechnung.

Die Readiness ist keine reine Anzeige: Sie sucht Tarife, aktualisiert Positionssätze, berechnet Abgaben, erzeugt Checklistenzeilen und erkennt vorhandene Aktenanlagen. Sie prüft unter anderem Zollverfahren, Einführer-EORI, Zollstelle, HS-/TARIC-Code, Ursprung, Zollwert sowie erforderliche Dokumente. Ein fehlender Warenposten wird derzeit jedoch nicht als eigener Fehler erzeugt.

Ein verifizierter Ursprungsnachweis ohne Positionsbezug kann technisch alle Präferenzpositionen der Anmeldung erfüllen. Verlassen Sie sich deshalb nicht allein auf das grüne Checklistenkennzeichen, sondern gleichen Sie Land, Präferenzcode und Warenposition einzeln ab.

TODO: Screenshot – Geöffnete Readiness eines synthetischen Entwurfs mit neutralen Fehlern, Warnungen und Dokumentenanforderungen; keine echten Zoll-, Waren-, Firmen- oder Dokumentreferenzen

  1. Verwenden Sie Test-Anmeldung ausschließlich in einer freigegebenen Demo- oder Testumgebung. Sie setzt den Status auf Angemeldet und erzeugt eine synthetische MRN; die Readiness wird dabei nicht erzwungen.
  2. Wählen Sie ATLAS live anmelden nur nach grüner Readiness, freigegebenem Livebetrieb und Vier-Augen-Kontrolle. Ohne konfiguriertes Gateway wird die Aktion abgewiesen.
  3. Werten Sie eine gespeicherte MRN nicht allein als Behördenannahme. Vergleichen Sie sie mit der nachweisbaren Gateway- oder ATLAS-Rückmeldung.
  4. In Verwahrung ändert nur den internen Zustand. Die Verwahrungsfrist wird nicht aus einer Behördenantwort aktualisiert.
  5. SRO anfordern erzeugt einen simulierten internen Bezug und einen Test-Truckgate-Termin. SRO live anfordern sendet nur bei konfiguriertem SRO-Gateway und vorhandener MRN.
  6. Wählen Sie Freigeben erst nach belegter externer Überlassung. Die Aktion selbst setzt nur den lokalen Status, einen Zeitstempel und gegebenenfalls eine synthetische SRO; sie fragt keine Behörde ab.

Nach einer Test-Anmeldung zeigt die Karte Angemeldet, eine MRN und weitere Aktionen. Sie trägt kein datensatzbezogenes Kennzeichen simuliert. Halten Sie Test- und Liveumgebungen deshalb organisatorisch getrennt und prüfen Sie die externe Quittung außerhalb dieser Karte.

TODO: Screenshot – Synthetische Test-Anmeldung im Zustand Angemeldet mit sichtbarem allgemeinen Simulationshinweis; die generierte MRN und jede SRO vollständig unkenntlich machen und den Screenshot klar als Test kennzeichnen

Feld Pflicht Bedeutung Validierung
Anmeldetyp Systemseitig im Hauptbildschirm Einfuhranmeldung; technisch existieren auch Summarische Anmeldung und Versand (NCTS) Der Hauptbildschirm legt ausschließlich IMPORT an.
Zollverfahren Für Readiness ja Verfahrenscode, standardmäßig 4000 Muss zum aktiven Verfahrensstamm und Anmeldetyp passen; keine Auswahl- oder Bearbeitungsmaske im Hauptbildschirm.
Eingangszollstelle Abhängig vom Verfahren Zuständige Zollstelle Nur Längengrenze im allgemeinen Datensatz; Readiness verlangt das Feld beim Standardverfahren, keine belegte Codeformatprüfung.
Anmelder / EORI Abhängig vom Verfahren Anmeldende Stelle und Kennung Keine belegte EORI-Format- oder Registerprüfung.
Einführer / EORI Abhängig vom Verfahren Importeur und Kennung Name wird, sofern vorhanden, aus dem Aktenempfänger vorbefüllt; Standard-Readiness verlangt EORI, prüft aber kein Register.
Terminal Nein Importterminal der Akte Aus der Akte vorbefüllt; keine sichtbare Korrektur im Zollbereich.
Verwahrungsfrist Systemseitig Interne Fristanzeige ETA plus 90 Tage, sonst aktueller Tag plus 90; nicht als behördlich bestätigte Frist behandeln.
Warenbeschreibung Für eine Position ja Beschreibung der eingeführten Ware Höchstens 500 Zeichen; ohne Warenbeschreibung an der Akte kann der Entwurf ohne Position entstehen.
HS-/TARIC-Code Für Readiness je Position ja Warentarifcode Tarifprüfung entfernt Trennzeichen und verlangt mindestens vier Ziffern; die allgemeine Position erlaubt bis zu 20 Zeichen.
Ursprungsland Für Readiness je Position ja Warenursprung Die allgemeine Position erlaubt bis zu fünf Zeichen; die Tarif- und Nachweisprüfung erwartet einen zweistelligen Ländercode.
Brutto- / Nettogewicht Fachlich abhängig Gewichte der Position Keine belegte Nichtnegativ- oder Brutto-größer-gleich-Netto-Prüfung.
Packstücke / Verpackungsart Fachlich abhängig Anzahl und Art der Packstücke Keine belegte positive Mengenprüfung; Verpackungsart höchstens 50 Zeichen.
Präferenzcode Nein Gewünschte Präferenzbehandlung Höchstens 30 Zeichen; muss fachlich zu Tarif, Ursprung und Nachweis passen.
Einfuhrumsatzsteuersatz Ja für Berechnung Prozentsatz für die interne EUSt-Berechnung Standard 19 Prozent; keine belegte Bereichs- oder Rechtsfallprüfung.
Feld Pflicht Bedeutung Validierung
Bewertungsmethode Ja im vollständigen Bewertungsdatensatz Transaktionswert, identische/ähnliche Waren, deduktiv, errechnet oder Auffangmethode Hauptbildschirm verwendet fest den Transaktionswert.
Transaktionswert Ja Ausgangswert in Rechnungswährung Nicht negativ; im Hauptbildschirm nur EUR und nur erste Position.
Rechnungswährung / Kurs Ja Umrechnung des Zwischenergebnisses nach EUR Fremdwährung verlangt Kursquelle und Kursdatum; im Hauptbildschirm fest EUR und 1.
Fracht / Versicherung bis Grenze Nein Hinzurechnungen zum Transaktionswert Nicht negativ; im Hauptbildschirm nicht erfassbar.
Lizenzgebühren / Beistellungen / Provisionen Nein Weitere Hinzurechnungen Nicht negativ; im Hauptbildschirm nicht erfassbar.
Abzüge Nein Zulässige Abzüge Nicht negativ; Gesamtergebnis darf nicht negativ werden. Im Hauptbildschirm nicht erfassbar.
Zollwert EUR Systemseitig Bewertetes Ergebnis der Position beziehungsweise Summe der Positionen Ein direkter Positionswert kann technisch ohne Bewertungsdatensatz gespeichert werden; die Readiness prüft derzeit nur, dass ein Wert vorhanden ist.
Zollsatz / Quelle Systemseitig oder manuell Prozentsatz und Herkunft des Tarifs Versionierter Tarif wird bevorzugt; ein manueller Satz erzeugt nur eine Warnung und kann technisch live-bereit bleiben.
Zoll / EUSt / Abgaben gesamt Systemseitig Interne Berechnung aus Positionswerten und Sätzen Zoll je Position = Zollwert × Satz; EUSt = (Zollwertsumme + Zollsumme) × EUSt-Satz. Zusätzliche Abgabenarten sind in dieser Summe nicht belegt.
Feld Pflicht Bedeutung Validierung
Nachweisart Ja EUR.1, EUR-MED, REX-Erklärung, Ursprungserklärung, Ursprungszeugnis, A.TR oder Sonstiges Hauptbildschirm erzeugt fest eine REX-Erklärung.
Referenznummer Für alle Typen außer Sonstiges bei Bestätigung ja Externe Nachweisreferenz Höchstens 100 Zeichen; keine externe Echtheitsabfrage belegt.
Ursprungsland Ja Land des Nachweises Genau zwei Zeichen; bei positionsbezogener Bestätigung Abgleich mit vorhandenem Positionsursprung.
Präferenzcode Nein Bezug zur beanspruchten Präferenz Bei positionsbezogener Bestätigung Abgleich, sofern an der Position bereits ein Code steht.
Aussteller / Ausstellung / Gültig bis Nein Herkunft und Gültigkeit des Nachweises Gültig-bis darf nicht vor Ausstellung liegen; ein bereits abgelaufener Nachweis kann nicht bestätigt werden. Hauptbildschirm erfasst diese Felder nicht.
Aktenanlage Nein Verknüpftes gespeichertes Dokument Muss zur selben Akte gehören; der REX-Schnellweg verknüpft keine Datei.
Checklistenstatus Systemseitig oder Entscheidung MISSING, PRESENT, VERIFIED, WAIVED oder REJECTED VERIFIED verlangt eine zugeordnete Aktenanlage; WAIVED eine nichtleere Begründung.

MRN, SRO, Truckgate-Termin und die dargestellten Abgaben sind interne gespeicherte Felder. Der MRN-Datensatz verlangt technisch nur eine Längengrenze von 50 Zeichen; eine vollständige MRN-Struktur- oder Prüfziffernvalidierung ist nicht belegt.

Ausgang Sichtbare Aktion oder Ereignis Ergebnis Externe Wirkung
Keine Anmeldung Einfuhr-Zollanmeldung anlegen Entwurf Keine
Entwurf Test-Anmeldung Angemeldet, synthetische MRN und Prüfaufgabe Keine Behördenübermittlung
Entwurf ATLAS live anmelden bei positiver Readiness Vom Gateway gelieferter Status, sonst standardmäßig Angemeldet; MRN und Prüfaufgabe Nur bei tatsächlich konfiguriertem Gateway und erfolgreicher Antwort
Entwurf oder Angemeldet In Verwahrung In Verwahrung Nur interner Status; die UI bietet die Aktion erst aus Angemeldet an
Angemeldet oder In Verwahrung SRO anfordern Simulierte SRO und Test-Truckgate-Termin Keine
Angemeldet oder In Verwahrung mit MRN SRO live anfordern Gatewayreferenz und optionaler Termin Nur bei konfiguriertem SRO-Gateway und erfolgreicher Antwort
Angemeldet oder In Verwahrung Freigeben Freigegeben, Zeitstempel und gegebenenfalls synthetische SRO; Aktenstatus wird bestmöglich gespiegelt Keine belegte Behörden- oder Terminalabfrage
Liveversuch mit Transport- oder Antwortfehler Systemreaktion Abgelehnt bei vielen Gatewayfehlern Annahme beim Provider kann bei einem Timeout trotzdem ungeklärt sein

Der Server erzwingt diese sichtbare Reihenfolge nicht vollständig. Simulierte SRO kann direkt aus weiteren Zuständen erzeugt werden; lokale Freigabe ist nicht an Readiness, MRN, SRO oder externe Bestätigung gebunden. Ein Live-SRO-Erfolg setzt das gemeinsame Kennzeichen auf nicht simuliert, auch wenn die Anmeldung zuvor mit einer Test-MRN simuliert wurde. Der Zustand Erledigt ist vorhanden, aber ein sichtbarer Übergang dorthin ist nicht belegt. Reset, Widerruf, Löschung und eine kontrollierte Korrektur nach Freigabe fehlen im Hauptbildschirm.

Jeder Zugriff wird über die Elternakte auf Mandant und erlaubte Organisationseinheiten zurückgeführt. Anmeldungen und Warenpositionen werden mandantenbezogen gespeichert; Zollwerte, Ursprungsnachweise und Checklisten tragen zusätzlich die Organisationseinheit der Akte. Lesen, Ändern und direkte Statusaktionen verwenden denselben Elternakten-Scope.

Die Abgabenberechnung summiert die Zollwerte und positionsweisen Zollbeträge. Darauf wird der gespeicherte EUSt-Satz angewendet. Jeder neu erzeugte Bewertungsdatensatz speichert seine Eingaben und das Berechnungsergebnis als Schnappschuss und überschreibt zugleich den aktuellen Wert der Position. Ältere Bewertungen bleiben technisch erhalten, werden im Hauptbildschirm aber nicht angezeigt und sind nicht als ersetzt oder storniert markiert.

Tarifanwendung, neue Bewertung, neuer oder erneut bestätigter Ursprungsnachweis und Readiness sind auch nach einer lokalen Freigabe serverseitig nicht durchgängig gesperrt. Es gibt weder Datensatzversion noch Zeilensperre für diese Vorgänge. Parallele Änderungen können sich deshalb überschreiben; gleichzeitig gestartete Readiness-Prüfungen können um dieselben Checklistenzeilen konkurrieren.

Bei der Live-Anmeldung sendet NeuraPort einen JSON-Datensatz an ein konfiguriertes Gateway, verwendet eine stabile Referenz für die Anmeldung und erwartet eine MRN. Die stabile Referenz kann einen Provider bei Wiederholungen unterstützen, ersetzt aber keine lokale Versandhistorie oder einen atomaren Zustand wird gesendet. Ein Timeout kann daher offenlassen, ob die Gegenstelle die Anmeldung bereits angenommen hat. Der zurückgegebene Statustext wird ohne belegte Beschränkung auf die interne Statusliste gespeichert. Live-Gateway und zertifizierte Nachrichtenspezifikation müssen vor Produktivbetrieb separat abgenommen werden.

Die Folgeaufgabe Einfuhrabgabenbescheid prüfen wird nach Test- oder erfolgreicher Liveanmeldung bestmöglich erzeugt. Ein Fehler bei der Aufgabenerstellung wird unterdrückt und verhindert die Anmeldung nicht. Behandeln Sie das Fehlen der Aufgabe deshalb nicht als Nachweis, dass keine Anmeldung stattfand.

Meldung oder Beobachtung Ursache Lösung
Bitte Akte zuerst speichern, um eine Zollanmeldung zu bearbeiten. Die Akte ist neu oder noch nicht gespeichert. Akte speichern, erneut öffnen und erst dann den Zollreiter verwenden.
Der Einfuhrbereich fehlt Die Akte ist keine Importakte. Aktenrichtung prüfen; keine Einfuhranmeldung an einer Exportakte technisch erzwingen.
Noch keine Einfuhr-Zollanmeldung erscheint unerwartet Es gibt wirklich keinen Entwurf oder das Laden wurde abgewiesen; die UI zeigt einen Ladefehler derzeit wie eine leere Liste. Lizenz, Zoll-Leserecht, aktive OE und Aktenzugriff prüfen; nicht vorschnell einen zweiten Entwurf anlegen.
Anlegen fehlgeschlagen Compliance-Lizenz, Zoll-Anlagerecht oder Aktenzugriff fehlt; weitere Serverdetails werden nicht angezeigt. Berechtigungen durch die Administration prüfen lassen.
Kein gültiger Tarif gefunden HS-Code, Ursprung, Datum oder Tarifbestand liefert keinen unbedingt anwendbaren Satz. Code und Ursprung prüfen und den Tarifbestand im Zollarbeitsplatz kontrollieren; keinen Nullsatz annehmen.
Zollwertberechnung fehlgeschlagen Wert oder Position ist ungültig; bei mehreren Positionen reicht der Schnellweg nicht. Keine Liveaktion ausführen; vollständige positionsbezogene Bewertung veranlassen.
Ursprungsnachweis konnte nicht angelegt werden Ursprung oder Referenz fehlt beziehungsweise passt nicht zur ersten Position; die Bestätigung kann nach dem Anlegen gescheitert sein. Nach einem eventuell verbliebenen Status PENDING suchen lassen und nicht blind erneut anlegen.
Noch nicht live-bereit Pflichtfeld, Tarif, Wert oder Dokumentenanforderung fehlt. Jede rote Meldung korrigieren; Erlass nur mit fachlicher Berechtigung.
ATLAS-Gateway ist nicht konfiguriert oder nur Aktion fehlgeschlagen Kein freigegebener Livezugang; die UI zeigt die konkrete Servermeldung bei Statusaktionen nicht an. Schnittstellenadministration kontaktieren und ausschließlich den klar getrennten Testablauf verwenden.
Gateway hat die Anmeldung nicht angenommen Transportfehler, Ablehnung oder nicht lesbare Antwort. Nicht sofort erneut senden; zuerst beim Gateway klären, ob der Erstversuch verarbeitet wurde.
Gateway antwortete ohne MRN Antwort enthält keinen auswertbaren Nachweis. Vorgang offen halten und Providerantwort prüfen; keinen lokalen MRN-Wert erfinden.
SRO live wird abgewiesen Gateway fehlt oder es ist keine MRN gespeichert. MRN und Providerkonfiguration fachlich prüfen; Test-MRN nicht live verwenden.
Freigegeben sichtbar, aber keine externe Bestätigung vorhanden Die lokale Aktion hat nur interne Felder geändert. Status nicht betrieblich verwenden; externe Überlassung und Terminalfreigabe einholen und abgleichen.
Aktion ist sichtbar, endet aber mit Ablehnung Die UI blendet Schaltflächen nicht nach dem individuellen Zoll-Schreibrecht aus. Rechte oder Lizenzstatus prüfen lassen; keine wiederholten Versuche.