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Lizenzstatus, Lesemodus und Zugriffsprobleme

Diese Seite hilft, wenn ein Arbeitsbereich fehlt, ein sichtbarer Arbeitsbereich keine Aktion zulässt oder im Auswahlfeld Arbeitsbereich der Zusatz Nur lesen erscheint. Eine wirksame Freigabe besteht nicht nur aus einer Benutzerrolle. Die Anwendung bewertet mehrere Ebenen gemeinsam:

  1. den Vertrag des Mandanten,
  2. die Buchung und den Status des Produktmoduls,
  3. die Aktivierung des Moduls für die aktuelle Organisationseinheit,
  4. die Zuweisung des Benutzers zu dieser Organisationseinheit,
  5. die konkrete Rollenberechtigung für Lesen, Schreiben oder Export.

Eine Freigabe auf einer höheren Ebene ersetzt keine fehlende Freigabe darunter. Ein aktiver Vertrag öffnet beispielsweise kein Modul, das für die aktuelle Organisationseinheit ausgeschaltet ist. Umgekehrt kann eine fachlich passende Rolle ein nicht gebuchtes Modul nicht freischalten.

Wichtige Produktgrenze: Der sichtbare Lizenzstatus und die tatsächliche Sperrwirkung stimmen nur im blockierenden Prüfmodus zuverlässig überein. Im Modus AUDIT wird eine negative Lizenzentscheidung protokolliert, die Aktion läuft jedoch weiter; OFF lässt sie ebenfalls weiterlaufen. Ein Status Nur lesen, SUSPENDED oder eine fehlende Lizenz ist in diesen beiden Modi daher keine technische Zugriffssperre. Für einen Produktivbetrieb muss ein Plattformoperator den angezeigten Enforcement-Modus prüfen und den blockierenden Modus ENFORCE verwenden.

Bekannte Oberflächenabweichung: Nur lesen wird im Arbeitsbereichsauswahlfeld angezeigt, deaktiviert Schreibschaltflächen aber nicht durchgängig. Im blockierenden Modus wird der Schreibversuch erst beim Speichern abgewiesen. Fällt die Abfrage des aktuellen Lizenzkontexts aus, kann die Oberfläche außerdem auf alte rollenbasierte Annahmen zurückfallen und einen Arbeitsbereich anzeigen, den der Server anschließend ablehnt.

TODO: Screenshot – Auswahl Arbeitsbereich in einem vollständig isolierten Demomandanten mit einem synthetischen Modul und dem Zusatz Nur lesen; keine echten Firmen-, Benutzer-, Akten-, Vertrags-, Lizenz- oder Organisationsdaten

Ein interner Benutzer benötigt eine gültige Sitzung, einen Mandantenkontext, eine aktive und zugewiesene Organisationseinheit sowie das fachliche Ansichtsrecht. Ohne aktive Organisationseinheit kann kein reguläres Mandantenmodul geöffnet werden. Ein Plattformkonto ist kein Ersatz für ein Benutzerkonto des Mandanten: Plattformoperatoren verwalten Verträge und Modulfreigaben, besitzen dadurch aber keinen allgemeinen Zugriff auf operative Mandantendaten.

Für die Diagnose gelten folgende sichtbare Zuständigkeiten:

Aufgabe Sichtbarer Bedienweg Zuständigkeit
Eigenen Arbeitsbereich und Nur lesen prüfen Auswahl Arbeitsbereich in der Seitenleiste Interner Benutzer
Aktuelle Organisationseinheit prüfen oder wechseln Benutzermenü, Auswahl Standort / Mandant Interner Benutzer mit zugewiesener OE
Gebuchte Module, Status, Ablauf, Nutzung und OE-Schalter prüfen Einstellungen → Produkte & Lizenzen Im geprüften Frontend ADMIN
Benutzerrolle und OE-Zuweisung prüfen Einstellungen → Benutzer Organisationsadministration
Vertrag, Modulstatus, Ablauf und Prüfmodus verwalten Plattform · Produkte & Lizenzen Plattformoperator

Der Server lässt die mandantenbezogene Lizenzadministration für ADMIN und MANAGER zu. Die aktuelle Oberfläche blendet Produkte & Lizenzen jedoch nur für ADMIN ein. Ein Manager sollte keinen technischen Direktweg verwenden, sondern den Vorgang an einen sichtbaren ADMIN-Bedienweg geben, bis diese Abweichung korrigiert ist.

Ein Organisationsadministrator kann nur ein bereits für den Mandanten gebuchtes Modul auf dessen Organisationseinheiten verteilen. Vertragsstatus, Mandanten-Modulstatus, Ablauf und Volumenlimit werden durch einen Plattformoperator gepflegt. Das dauerhaft vorgesehene Modul AI Automation lässt sich dabei nicht deaktivieren oder mit einem Ablaufdatum versehen; es benötigt für die Nutzung dennoch eine Modulzeile, eine OE-Freigabe, eine Benutzerzuweisung und die passende Rollenberechtigung.

Die frühere persönliche Produktzugriffsverwaltung ist eingestellt. Alte persönliche Produktfelder können noch als Kompatibilitätsdaten existieren, sind aber nicht die maßgebliche Lizenzquelle und lassen sich nicht mehr als eigenständige Produktfreigabe pflegen. Maßgeblich sind Vertrag, Mandantenmodul, Organisationseinheit und Rollenrecht. Nur außerhalb des blockierenden Modus kann bei fehlenden aktuellen Moduldaten noch ein alter Rollenfallback sichtbar werden; er ist kein belastbarer Berechtigungsnachweis.

  1. Öffnen Sie in der Seitenleiste Arbeitsbereich. Notieren Sie, ob das erwartete Modul fehlt oder mit Nur lesen gekennzeichnet ist.
  2. Öffnen Sie das Benutzermenü und prüfen Sie die aktuell ausgewählte Organisationseinheit. Wechseln Sie nur zu einer aktiven OE, der Ihr Konto tatsächlich zugewiesen ist.
  3. Laden Sie die Ansicht nach dem OE-Wechsel neu und öffnen Sie den Arbeitsbereich erneut. Modulfreigaben gelten je aktueller OE.
  4. Prüfen Sie bei Nur lesen zuerst eine reine Ansicht. Lesen und vorgesehene Exporte bleiben erlaubt, sofern Rolle und Datenbereich dies ebenfalls zulassen.
  5. Versuchen Sie keine wiederholten Schreibvorgänge, wenn eine Lizenzmeldung erscheint. Die aktuelle Oberfläche kann die Schaltfläche trotz Lesemodus noch anbieten.
  6. Melden Sie der Administration den Arbeitsbereich, die aktuelle OE, die beabsichtigte Aktion, den sichtbaren Status und den angezeigten Fehlercode. Übermitteln Sie keine Zugangsdaten und keine vertraulichen Akteninhalte.
  1. Öffnen Sie Einstellungen → Produkte & Lizenzen. Prüfen Sie oben Tarif, Vertragsstatus, Benutzer und Gebuchte Module.
  2. Suchen Sie das betroffene Modul. Prüfen Sie Status, Gültig bis und den Schalter in der Spalte der betreffenden Organisationseinheit.
  3. Ist das Modul für den Mandanten gebucht, aber in der OE ausgeschaltet, aktivieren Sie ausschließlich die benötigte OE. Warten Sie auf Modulzuordnung gespeichert und lassen Sie den Benutzer anschließend neu laden.
  4. Lässt sich ein nicht gebuchtes Modul nicht aktivieren, erweitern Sie nicht Rolle oder OE-Zuweisung. Die Mandantenfreigabe muss zuerst durch einen Plattformoperator erfolgen.
  5. Öffnen Sie Einstellungen → Benutzer. Prüfen Sie, ob die Person der betroffenen OE zugewiesen ist und diese OE bei der Arbeit aktiv gewählt hat.
  6. Prüfen Sie die konkrete Rollenaktion. Lesen, Anlegen, Bearbeiten, Löschen und Exportieren sind getrennte Rechte. Vergeben Sie nur das tatsächlich erforderliche Recht.
  7. Bei READ_ONLY, SUSPENDED, TRIAL mit abgelaufenem Datum, PAST_DUE, CANCELED oder EXPIRED geben Sie den Fall an einen Plattformoperator. Der Organisationsadministrator kann diese Vertrags- und Modulzustände nicht selbst korrigieren.
  8. Testen Sie nach der Änderung mit einem nicht privilegierten Prüfkonto: Sichtbarkeit, Lesen, Schreiben, Export und eine ausdrücklich nicht erlaubte Aktion.

TODO: Screenshot – Einstellungen → Produkte & Lizenzen eines isolierten Demomandanten mit Tarif, Vertragsstatus, Benutzerzahl und Modulzeile einschließlich Status, Gültig bis, Nutzung / Limit und zwei neutral benannten OE-Schaltern; keine echten Firmen-, Personen-, Vertrags-, Finanz-, Nutzungs- oder Organisationsdaten

  1. Öffnen Sie Plattform · Produkte & Lizenzen und kontrollieren Sie zuerst den sichtbaren Enforcement-Modus. Für eine wirksame Produktivsperre muss ENFORCE angezeigt werden.
  2. Wählen Sie den Mandanten sorgfältig aus. Prüfen Sie Tarif, Status, Beginn, Ende und Benutzerlimit.
  3. Prüfen Sie danach nur das betroffene Modul: ACTIVE, TRIAL, READ_ONLY oder SUSPENDED, außerdem Gültig bis und gegebenenfalls Volumenlimit.
  4. Setzen Sie bei TRIAL immer ein fachlich freigegebenes Ablaufdatum. Ein Trial ohne Gültig bis läuft im aktuellen Stand nicht automatisch ab.
  5. Beachten Sie, dass es keinen eigenen Grace-Period-Status gibt. PAST_DUE und CANCELED wirken im blockierenden Modus unmittelbar als Nur-Lesen; EXPIRED oder ein erreichtes Vertragsende blockieren das Modul.
  6. Prüfen Sie Beginn und Ende manuell auf eine sinnvolle Reihenfolge. Die aktuelle Verwaltung verhindert ein zukünftiges Beginndatum oder ein Ende vor Beginn nicht zuverlässig; der Beginn wird zudem bei der Laufzeitentscheidung derzeit nicht ausgewertet.
  7. Speichern Sie Vertrag und Modul nacheinander und kontrollieren Sie anschließend den neu geladenen Zustand. Änderungen an einem Modulfeld werden teilweise bereits beim Verlassen des Feldes gespeichert.
  8. Lassen Sie die vollständige Zugriffskaskade mit einem Mandanten-Prüfkonto testen. Ein Plattformkonto selbst besitzt keinen regulären Mandanten-/OE-Kontext für diese Prüfung.
Feld Pflicht Bedeutung Validierung
Arbeitsbereich Systemseitig Auswahl der für die aktuelle OE gemeldeten sichtbaren Module Ein sichtbares Modul ist noch kein Nachweis für eine erlaubte Schreibaktion. Bei fehlerhaftem Lizenzabruf kann ein Rollenfallback die Anzeige verfälschen.
Nur lesen Systemseitig Kennzeichnet ein Modul, das Lesen und vorgesehene Exporte, aber keine Änderungen erlaubt Schreibschaltflächen werden nicht durchgängig deaktiviert. Die zuverlässige Sperre erfolgt nur bei ENFORCE auf dem Server.
Tarif Ja bei Vertrag Vertragliche Produktstufe TRIAL, STANDARD, PROFESSIONAL oder ENTERPRISE Die Tarifbezeichnung allein entscheidet nicht über Ablauf, Modulbuchung, OE oder Rolle.
Vertragsstatus Ja bei Vertrag ACTIVE, PAST_DUE, CANCELED oder EXPIRED PAST_DUE und CANCELED erzeugen Nur-Lesen; EXPIRED blockiert. Ein erreichtes Ende wird ebenfalls als abgelaufen behandelt.
Beginn Plattformverwaltung Geplanter Vertragsbeginn Leeres Feld wird beim Speichern durch den aktuellen Zeitpunkt ersetzt. Ein zukünftiger Beginn sperrt die Nutzung derzeit nicht; deshalb manuell kontrollieren.
Ende Nein Zeitpunkt, ab dem ein reguläres Abonnement als abgelaufen gilt Wird sofort bei der Zugriffsbewertung berücksichtigt. Keine separate Grace-Period vorhanden.
Benutzerlimit Ja bei Vertrag Maximale Zahl aktiver interner Benutzer des Mandanten Mindestens 1. Wird bei der Benutzeraktivierung geprüft; die Übersicht warnt ab 80 Prozent Auslastung.
Gebuchte Module Systemseitig Zahl der für den Mandanten vorhandenen Modulfreigaben Ein Modul ohne Mandantenfreigabe kann durch die Organisationsadministration nicht für eine OE aktiviert werden.
Modul Systemseitig Produktbereich wie Ocean Export, Air Import, Warehouse, Finance oder Tracking Muss beim Mandanten gebucht und in der aktuellen OE aktiviert sein. Rollenrecht gilt zusätzlich.
Modulstatus Ja bei Modulfreigabe ACTIVE, TRIAL, READ_ONLY oder SUSPENDED TRIAL benötigt für einen tatsächlichen Zeitablauf Gültig bis. SUSPENDED blockiert im Modus ENFORCE.
Gültig bis Nein Ablaufzeitpunkt einer Modulfreigabe Abgelaufene Freigaben werden sofort abgewiesen; abgelaufene Trials werden zusätzlich periodisch dauerhaft auf SUSPENDED gesetzt.
Nutzung / Limit Systemseitig / optional Gemessene Modulinanspruchnahme im Verhältnis zum hinterlegten Volumenlimit Die Oberfläche warnt ab 80 Prozent. Allgemeine Modulzugriffe werden durch dieses Feld derzeit nicht gesperrt; bei KI-Nutzung entsteht oberhalb des Kontingents eine Benachrichtigung.
OE-Schalter Je eingesetzter OE Aktiviert ein bereits gebuchtes Modul für eine Organisationseinheit Nur OEs desselben Mandanten; AI Automation ist in der Oberfläche nicht abschaltbar. Benutzerzuweisung und Rollenrecht bleiben erforderlich.
Aktuelle Organisationseinheit Ja für Mandantenmodule OE, gegen die Modulfreigabe und Benutzerzuweisung geprüft werden Muss aktiv und dem Benutzer zugewiesen sein. Ein falscher Kontext kann zu einer Lizenz- oder Nicht-gefunden-Meldung führen.
Rolle und Aktion Je Funktion Erlaubt die konkrete Ansicht, Anlage, Änderung, Löschung oder den Export Eine Modulbuchung ersetzt das Rollenrecht nicht. Organisations- und Plattformadministration sind getrennte Rollen.
Enforcement-Modus Plattformkonfiguration Bestimmt, ob negative Lizenzentscheidungen blockieren ENFORCE blockiert; AUDIT protokolliert und lässt weiterlaufen; OFF lässt weiterlaufen. Nur Plattformoperatoren sehen diesen Wert in der Lizenzverwaltung.
Ausgangszustand Auslöser Wirkung im blockierenden Modus
Vertrag ACTIVE, Modul ACTIVE OE aktiv, Benutzer zugewiesen, Rollenrecht vorhanden Angeforderte Aktion ist erlaubt.
Vertrag ACTIVE, Modul TRIAL, Datum in der Zukunft Zulässige Aktion Aktion ist bis zum Ablauf möglich.
Modul TRIAL, Gültig bis erreicht Zugriff oder periodische Statuspflege Zugriff wird sofort als abgelaufener Trial abgewiesen; die periodische Pflege setzt das Modul anschließend auf SUSPENDED und bewahrt den Ablaufgrund.
Modul TRIAL, kein Gültig bis Zeit vergeht Kein automatischer Ablauf. Das ist keine sichere Befristung.
Modul READ_ONLY Lesen oder vorgesehener Export Erlaubt, sofern OE, Zuweisung und Rolle stimmen.
Modul READ_ONLY Anlegen, Bearbeiten, Löschen oder Automation Abgewiesen mit MODULE_READ_ONLY.
Vertrag PAST_DUE oder CANCELED Reguläres Modul lesen/exportieren Effektiver Status READ_ONLY; Lesen und vorgesehene Exporte bleiben möglich.
Vertrag PAST_DUE oder CANCELED Reguläres Modul ändern Abgewiesen mit MODULE_READ_ONLY. Es gibt keinen zusätzlichen Grace-Status.
Vertrag EXPIRED oder Ende erreicht Reguläres Modul verwenden Abgewiesen mit SUBSCRIPTION_EXPIRED.
Modul SUSPENDED Reguläres Modul verwenden Abgewiesen mit MODULE_SUSPENDED.
Modul nicht gebucht Zugriff oder OE-Aktivierung Zugriff wird abgewiesen; eine Organisationsadministration kann die fehlende Mandantenbuchung nicht selbst ergänzen.
Modul in aktueller OE ausgeschaltet Zugriff Abgewiesen mit MODULE_NOT_ENABLED_FOR_UNIT.
Benutzer nicht der aktuellen OE zugewiesen Zugriff Abgewiesen mit USER_NOT_ASSIGNED_TO_UNIT.
Rollenaktion fehlt Zugriff Abgewiesen mit MODULE_ACTION_FORBIDDEN.
AI Automation vorhanden Vertrag abgelaufen oder sonst Nur-Lesen Diese besondere Plattformfunktion bleibt von Vertragsablauf und Lesemodus ausgenommen; Modulzeile, OE, Zuweisung und Rollenrecht werden weiter geprüft.
Negative Entscheidung bei AUDIT Zugriff Entscheidung wird protokolliert, die fachliche Aktion läuft weiter.
Negative Entscheidung bei OFF Zugriff Fachliche Aktion läuft weiter; Status ist keine Zugriffssperre.

Ein abgelaufener Vertrag kann in der Arbeitsbereichsauswahl derzeit trotzdem noch aktive Module erscheinen lassen. Das ist eine bekannte Abweichung der aktuellen Lizenzübersicht; die anschließende fachliche Aktion wird in ENFORCE dennoch abgewiesen. Verlassen Sie sich deshalb bei einer Störung nicht allein auf die sichtbare Modulliste.

Für reguläre Module wird die Entscheidung in fester Reihenfolge getroffen. Zuerst müssen Mandant und aktive Organisationseinheit vorhanden sein. Danach folgen Vertrag und Vertragsende, Mandanten-Modul und Modullaufzeit, Sperr- oder Nur-Lesen-Status, OE-Aktivierung, Benutzerzuweisung und schließlich das Rollenrecht für die konkrete Aktion. Die erste negative Stufe liefert einen typisierten Fehler mit Code, verständlicher Meldung, Modul und betroffener Ebene.

Lesende Aufrufe werden als READ, vorgesehene Datei- und Datenexporte als EXPORT und Änderungen als WRITE bewertet. Im Lesemodus sind nur READ und EXPORT zulässig. Hintergrundautomationen werden ebenfalls als schreibende Aktion behandelt. Diese Entscheidung schützt die Funktion jedoch nur, wenn der Plattformmodus auf ENFORCE steht.

Der aktuelle Lizenzkontext für die Navigation enthält den Vertragsstatus und die in der aktuellen OE aktiven, für die Ansicht erlaubten Module. READ_ONLY wird dort als Nur lesen gekennzeichnet. Die Oberfläche verwendet diese Information vor allem zur Navigation; sie wertet den Lesemodus nicht als allgemeines Deaktivierungssignal für Formulare aus.

Bei dieser Navigationsabfrage bestehen drei bekannte Grenzen:

  • Ein abgelaufener Vertrag wird im zurückgegebenen Vertragsstatus erkannt, vorhandene aktive Module können aber weiterhin in der Liste stehen.
  • Die Abfrage prüft die aktive OE und das Ansichtsrecht, jedoch nicht ausdrücklich die tatsächliche Benutzerzuweisung zu dieser OE. Die fachliche Aktion prüft die Zuweisung anschließend und kann sie ablehnen.
  • Fehlen Mandant oder aktive OE, kann statt einer strukturierten Lizenzmeldung ein allgemeiner Ladefehler entstehen. Die Anwendung kann dann auf ältere Rollenannahmen zurückfallen.

Diese Grenzen erweitern im blockierenden Modus nicht die serverseitige Erlaubnis, führen aber zu irreführender Navigation und vermeidbaren Fehlversuchen. Bei einer widersprüchlichen Anzeige müssen Vertrag, aktive OE, Zuweisung und konkrete Aktion gemeinsam geprüft werden.

Die frühere persönliche Produktfreigabe wird nicht mehr als unabhängige Schreibquelle verwendet. Der sichtbare Produktzugriff am Benutzer wird aus dem aktuellen Lizenzkontext abgeleitet. Ein alter Rollenfallback außerhalb ENFORCE dient nur der Kompatibilität und sollte weder für neue Konten noch als Produktionsfreigabe geplant werden.

Abgelaufene Trials werden in der Zugriffsbewertung sofort erkannt. Zusätzlich läuft periodisch eine Statuspflege, die abgelaufene TRIAL-Module auf SUSPENDED setzt und den Grund TRIAL_EXPIRED festhält. Diese Pflege erfasst nur Trials mit gesetztem Gültig bis. Ein leerer Ablauf bleibt unbefristet.

Automatisierte Tests belegen die typisierte Ablehnung eines nicht lizenzierten Moduls, Lesen/Export/Schreiben in READ_ONLY, PAST_DUE, abgelaufene Trials, OE-Schalter, fehlende OE-Zuweisung, Rollenrechte, blockierende Zugriffe, protokollierendes AUDIT, Hintergrundaufgaben, Benutzerlimit und die Sonderbehandlung von AI Automation. Nicht gezielt belegt sind OFF, CANCELED, ein zukünftiger Vertragsbeginn, Trial ohne Ablauf, ungültige Datumsreihenfolgen, der fehlende Mandanten-/OE-Kontext der Navigationsabfrage sowie vollständige Browserabläufe bei Lizenzfehlern und im Lesemodus.

Meldung oder Beobachtung Ursache Lösung
Erwarteter Arbeitsbereich fehlt Modul nicht gebucht, für die aktuelle OE ausgeschaltet, gesperrt, abgelaufen oder ohne Ansichtsrecht Aktuelle OE prüfen; danach Produkte & Lizenzen, Benutzerzuweisung und Rollenrecht in dieser Reihenfolge prüfen lassen.
Arbeitsbereich ist sichtbar, Aktion wird dennoch abgewiesen Navigation und fachliche Zugriffskaskade sind nicht vollständig deckungsgleich; häufig abgelaufener Vertrag oder fehlende OE-Zuweisung Sichtbarkeit nicht als Freigabe werten. Vertragsstatus, Ende, OE-Zuweisung und konkrete Rollenaktion prüfen.
Nur lesen steht am Arbeitsbereich Modul ist READ_ONLY oder Vertrag PAST_DUE beziehungsweise CANCELED Daten nur ansehen oder vorgesehen exportieren. Schreibbedarf und Vertragsursache durch die zuständige Administration klären.
Schreibschaltfläche ist trotz Nur lesen aktiv Bekannte UI-Abweichung Nicht weiter speichern. Im Modus ENFORCE wird der Versuch serverseitig abgewiesen; Schaltfläche ist kein Berechtigungsnachweis.
Das Modul ist nur lesbar / MODULE_READ_ONLY Schreib-, Lösch- oder Automationsaktion bei effektivem Lesemodus Status durch Plattformoperator prüfen lassen oder auf zulässiges Lesen/Export beschränken. Rolle und OE allein beheben den Status nicht.
Das Mandantenabonnement ist abgelaufen / SUBSCRIPTION_EXPIRED Vertrag EXPIRED oder Vertragsende erreicht Vertragsstatus und Ende durch Plattformoperator prüfen und nur nach fachlicher Freigabe ändern.
Die Modulfreigabe ist abgelaufen / MODULE_TRIAL_EXPIRED Gültig bis eines Trial-Moduls ist erreicht Trial verlängern oder freigegebenen Zielstatus setzen; anschließend Ablaufdatum und OE-Schalter kontrollieren.
Das Modul ist gesperrt / MODULE_SUSPENDED Modulstatus SUSPENDED Sperrgrund klären. Nur Plattformoperator kann den Mandanten-Modulstatus ändern.
Das Modul ist nicht gebucht / MODULE_NOT_LICENSED Keine Mandanten-Modulfreigabe oder kein reguläres Abonnement Buchung durch Plattformoperator prüfen. Keine Rolle und keinen OE-Schalter als Ersatz erweitern.
Das Modul wurde dem Mandanten nicht freigeschaltet / MODULE_NOT_GRANTED_TO_TENANT Organisationsadministration versucht ein nicht gebuchtes Modul für eine OE zu aktivieren Mandantenfreigabe an Plattformoperator geben; erst danach OE-Schalter setzen.
Das Modul ist für diese Organisationseinheit nicht aktiviert / MODULE_NOT_ENABLED_FOR_UNIT OE-Schalter ist aus oder es fehlt eine OE-Modulzeile Als ADMIN das bereits gebuchte Modul gezielt für diese OE aktivieren.
Der Benutzer ist dieser Organisationseinheit nicht zugeordnet / USER_NOT_ASSIGNED_TO_UNIT Aktive OE gehört nicht zu den tatsächlichen Benutzerzuweisungen Benutzer der benötigten OE zuweisen oder in eine bereits zugewiesene OE wechseln.
Die Rolle erlaubt diese Aktion im Modul nicht / MODULE_ACTION_FORBIDDEN Rollenrecht für Ansicht, Anlage, Änderung, Löschung oder Export fehlt Nur die erforderliche Aktion in Standard- oder eigener Rolle freigeben und mit Prüfkonto testen.
Kein Mandantenkontext für dieses Modul / TENANT_CONTEXT_REQUIRED Plattformkonto oder Konto ohne Mandant versucht ein operatives Modul zu verwenden Mit einem autorisierten Mandantenkonto testen. Plattformrechte nicht in operative Rechte umdeuten.
Keine aktive Organisationseinheit / ORGANIZATION_UNIT_REQUIRED Konto hat keinen aktuellen OE-Kontext Aktive zugewiesene OE setzen lassen; bei wiederholtem Fehler Benutzerkonto administrativ prüfen.
Lizenzen werden geladen… bleibt stehen Lizenzübersicht konnte nicht geladen werden; die aktuelle Ansicht besitzt keinen eigenen sichtbaren Fehlerzustand Sitzung und Verbindung prüfen, einmal neu laden und bei Fortbestand mit Zeitpunkt melden. Keine Schalter auf Verdacht ändern.
Modulzuordnung konnte nicht gespeichert werden Modul ist nicht gebucht, Kontext unzulässig oder Speicherung fehlgeschlagen Mandantenbuchung, eigene Administratorrolle und Ziel-OE prüfen; Status neu laden, bevor erneut gespeichert wird.
In AUDIT oder OFF gelingt eine eigentlich gesperrte Aktion Der aktive Prüfmodus blockiert Lizenzentscheidungen nicht Vorgang als Konfigurationsabweichung behandeln, keine weiteren Echtdaten ändern und Plattformoperator auf ENFORCE prüfen lassen.
Persönlicher Produktzugriff lässt sich nicht mehr ändern Frühere persönliche Produktverwaltung ist eingestellt Freigabe über Mandantenmodul, OE-Schalter, Benutzerzuweisung und Rolle modellieren.
Trial endet nicht Für das TRIAL-Modul ist kein Gültig bis gesetzt Durch Plattformoperator ein genehmigtes Ablaufdatum setzen und Ablauf mit Prüfkonto testen.
Zukünftiger Vertragsbeginn sperrt das Modul nicht Beginn wird in der aktuellen Laufzeitentscheidung nicht berücksichtigt Bis zur technischen Korrektur Status oder Modulstatus als zusätzliche Sperre verwenden und den Fall dokumentieren; nicht allein auf das Beginndatum vertrauen.