Posteingang, Anhänge und VGM in Akten übernehmen
Zweck und Einsatzbereich
Abschnitt betitelt „Zweck und Einsatzbereich“Im Arbeitsbereich E-Mails ruft NeuraPort Nachrichten eines verbundenen Kontos ab und zeigt sie im persönlichen Postfach der aktuell gewählten Organisationseinheit. Die Liste lässt sich nach Posteingang, Aktion erforderlich und Nicht zugeordnet gliedern und lokal nach Absender, Betreff oder Nachrichtentext durchsuchen. Eine KI-Analyse kann Nachricht und Anhänge klassifizieren, Daten extrahieren und eine passende Seefrachtakte vorschlagen.
Ein angezeigter KI-Zuordnungsvorschlag ist noch keine bestätigte Aktenzuordnung. Erst Übernehmen macht daraus die sichtbare feste Zuordnung; Ablehnen verwirft den offenen Vorschlag. Die aktuelle Hauptoberfläche besitzt keinen belegten freien Dialog, um eine beliebige andere Akte manuell zu suchen und zuzuordnen oder eine vorhandene Zuordnung wieder aufzuheben.
Anhänge können heruntergeladen und – bei vorhandenem Aktenbezug – mit Als Dokument ablegen in die elektronische Akte kopiert werden. Bei VGM-Nachrichten können erkannte Containerwerte zusätzlich geprüft und in Aktencontainer übernommen werden. Diese interne Übernahme ist keine VGM-Meldung an Reederei, Terminal oder Hafenplattform.
Voraussetzungen und Berechtigungen
Abschnitt betitelt „Voraussetzungen und Berechtigungen“Mindestens ein aktives persönliches oder zugewiesenes gemeinsames E-Mail-Konto muss für die aktuelle Organisationseinheit verbunden sein. Der Benutzer muss der Einheit zugewiesen sein und dort mindestens ein passendes lizenziertes Produktmodul nutzen dürfen. Für KI-Funktionen muss außerdem AI Automation verfügbar und ein externer KI-Provider konfiguriert sein.
| Aufgabe | Erforderlicher Zugriff |
|---|---|
| Eigenen Posteingang und eigene Anhänge lesen oder herunterladen | E-Mails lesen sowie lesender Modulzugriff in der aktuellen Einheit |
| Nachrichten abrufen, analysieren und KI-Vorschlag annehmen oder ablehnen | E-Mails anlegen; für die KI-Analyse zusätzlich AI Automation |
| Anhang in einer Akte ablegen | Dokumente anlegen und Zugriff auf die Zielakte |
| VGM-Bereich in der Oberfläche sehen | Akten bearbeiten und Nachrichtentyp VGM-Daten oder VGM-Zertifikat |
| Organisationsweite Automatisierung festlegen | Organisationsadministration |
Bei Standardrollen besitzen ADMIN, MANAGER, DISPATCHER und die vorhandene Rolle AIR_FREIGHT die üblichen Schreibrechte für E-Mails, Akten und Dokumente. EXECUTIVE und ACCOUNTANT können E-Mails standardmäßig lesen, aber nicht abrufen, analysieren oder einen Vorschlag bestätigen; READONLY besitzt standardmäßig kein E-Mail-Recht. Bei eigenen Rollen gelten die tatsächlich vergebenen Einzelrechte.
Der Server begrenzt normale Posteingangsabfragen zusätzlich auf Benutzer, Mandant und aktuell gewählte Organisationseinheit. Datenbankrichtlinien trennen Postfach, Anhänge und Aktenverknüpfungen außerdem nach dem Besitzer der E-Mail. Beim Wechsel der Einheit entfernt die Oberfläche die zuvor ausgewählte Nachricht, Suche und Verfassenansicht.
Bekannte Berechtigungsgrenze: Eine sichtbare Aktion im Posteingang ist keine eigenständige Berechtigungszusage. Führen Sie Zuordnung, Dokumentablage und VGM-Übernahme ausschließlich über die freigegebene Oberfläche sowie mit fachlich autorisierter Rolle, Organisationseinheit und Lizenz aus. Vor der Produktivfreigabe muss die wirksame Rechteprüfung für die eingesetzten Prozesse intern abgenommen werden.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
Abschnitt betitelt „Schritt-für-Schritt-Anleitung“Nachrichten abrufen und einordnen
Abschnitt betitelt „Nachrichten abrufen und einordnen“- Wechseln Sie zuerst in die Organisationseinheit, in der die E-Mails und Zielakten bearbeitet werden sollen.
- Öffnen Sie E-Mails. Fehlt ein Konto, wählen Sie E-Mail-Konto einrichten beziehungsweise Jetzt einrichten und lassen Sie die Verbindung freigeben.
- Wählen Sie E-Mails abrufen. NeuraPort übernimmt bei einem klassischen Mailkonto nur noch ungelesene Servernachrichten; bei Microsoft 365 werden die zuletzt gefundenen Nachrichten eingelesen und bereits bekannte Nachrichten übersprungen.
- Prüfen Sie die Rückmeldung. Die Ansicht selbst wird zwar regelmäßig aktualisiert, löst aber keinen neuen Abruf beim Provider aus. Starten Sie den Abruf deshalb bei erwarteten, noch fehlenden Nachrichten bewusst erneut.
- Öffnen Sie Aktion erforderlich für von der KI als handlungsbedürftig markierte, noch nicht fest zugeordnete Nachrichten. Nicht zugeordnet zeigt Nachrichten ohne feste Zuordnung und ohne offenen KI-Vorschlag. Die orange Zahl an diesem Bereich entspricht derzeit nicht zuverlässig nur dieser Teilmenge, sondern kann die Gesamtzahl des geladenen Posteingangs anzeigen.
- Öffnen Sie die Nachricht und vergleichen Sie Absender, Betreff, Nachrichtentext, Anhänge und KI-Zusammenfassung. Externe Bilder bleiben zum Schutz der Privatsphäre zunächst blockiert; laden Sie sie nur bei vertrauenswürdigem Absender.
- Ist die Nachricht noch nicht analysiert und die KI verfügbar, wählen Sie KI analysieren. Ein manueller Abruf stößt zusätzlich im Hintergrund eine bestmögliche Analyse von höchstens 20 noch nicht analysierten Nachrichten an; ein Analysefehler kann dabei von der erfolgreichen Abrufmeldung getrennt bleiben.
- Prüfen Sie Typ, Konfidenz und Aktennummer. Wählen Sie Übernehmen nur, wenn der Vorschlag fachlich eindeutig zur richtigen Akte der aktuellen Einheit gehört. Wählen Sie sonst Ablehnen. Für eine andere Akte ist im aktuellen Hauptfrontend kein bestätigter freier Zuordnungsdialog vorhanden.
Anhang in der Akte ablegen
Abschnitt betitelt „Anhang in der Akte ablegen“- Öffnen Sie die Nachricht und kontrollieren Sie zuerst die feste Aktenzuordnung. Wird nur ein KI-Zuordnungsvorschlag gezeigt, bestätigen Sie ihn vor jeder Dokumentübernahme.
- Wählen Sie den Dateinamen, wenn Sie den Originalanhang zunächst über einen zeitlich begrenzten Download öffnen und prüfen möchten. Ein blockiertes Browser-Popup kann diesen Download verhindern.
- Prüfen Sie Dateityp, Inhalt, Absender und Zielakte. Klicken Sie keine unerwarteten Links und aktivieren Sie keine Makros aus unbekannten Office-Dateien.
- Wählen Sie Als Dokument ablegen. Die Oberfläche bestimmt den Dokumenttyp automatisch aus dem Nachrichtentyp; eine Typauswahl oder Vorschau vor der Ablage ist hier nicht vorhanden. Unbekannte Typen werden als Sonstiges behandelt.
- Öffnen Sie anschließend die Akte und kontrollieren Sie Dokumenttitel, Dokumenttyp, Zielakte und gegebenenfalls durch Dokument-KI übernommene Felder.
Wichtig: Ein KI-Aktenvorschlag ist noch keine fachliche Freigabe. Bestätigen Sie die richtige Zielakte vor der Ablage, führen Sie die Aktion nur einmal aus und kontrollieren Sie anschließend das Ergebnis. Die Dokumentprüfung einschließlich einer möglichen KI-Datenübernahme kann direkt beginnen; die Aktion ist daher keine unverbindliche Kopiervorschau.
VGM-Werte kontrolliert übernehmen
Abschnitt betitelt „VGM-Werte kontrolliert übernehmen“- Verwenden Sie den VGM-Bereich nur bei einer Nachricht mit Typ VGM-Daten oder VGM-Zertifikat und nach Prüfung der richtigen Zielakte.
- Öffnen Sie Einstellungen → Allgemein und kontrollieren Sie vorab Eingehende Mails automatisch vorbelegen. Ist der persönliche Schalter aktiv, können erkannte VGM-, Buchungs- und Fahrplandaten bereits während der Analyse geschrieben werden.
- Lassen Sie bei gewünschter menschlicher Freigabe die organisationsweite Regel VGM-Daten auf Nur nach Bestätigung setzen. Beachten Sie: Die persönliche Vorbelegung ist ohne ausdrückliches Ausschalten standardmäßig aktiv und kann diese manuelle Organisationsregel derzeit übersteuern.
- Wählen Sie VGM extrahieren. Diese Aktion führt die vollständige E-Mail- und Anhangsanalyse erneut aus; sie ist derzeit keine garantiert nebenwirkungsfreie Vorschau.
- Vergleichen Sie jede erkannte Containernummer, jedes Gewicht und die Methode mit Originalmail, Zertifikat und Akte. Prüfen Sie insbesondere positives Gewicht sowie SM1 oder SM2.
- Ordnen Sie nicht automatisch getroffene Zeilen bewusst einem Container der angezeigten Akte zu. Automatisch getroffene Zeilen lassen sich derzeit nicht einzeln abwählen.
- Wählen Sie … übernehmen nur, wenn alle aktuell zuordenbaren Zeilen richtig sind. Der Server kann nicht erreichbare Ziele still überspringen; kontrollieren Sie deshalb die gemeldete Anzahl.
- Prüfen Sie danach am Container Gewicht, Methode, Zeitstempel und Quelle. Offene VGM-Aufgaben, Aktenstatus und eine erforderliche externe VGM-Übermittlung müssen getrennt kontrolliert werden.
Feldreferenz
Abschnitt betitelt „Feldreferenz“| Feld | Pflicht | Bedeutung | Validierung |
|---|---|---|---|
| Organisationseinheit | Ja | Aktueller Arbeits- und Lizenzkontext für Postfach und Zielakte | Beim Einheitenwechsel wird die alte Nachricht aus der Oberfläche entfernt. Nachricht und normale Zielakte müssen in der aktuellen Einheit liegen. |
| E-Mail-Konto | Ja für Abruf | Aktive persönliche oder zugewiesene gemeinsame Adresse | Muss aktiv und der aktuellen Einheit zugeordnet sein. Abruf und Versand sind ohne Konto gesperrt. |
| Ordner | Ja | Posteingang, Aktion erforderlich oder Nicht zugeordnet für diesen Ablauf | Die Bereiche sind gefilterte Ansichten, keine getrennten Providerordner. Posteingang kann zugeordnete, aber noch nicht verarbeitete Nachrichten enthalten. |
| Suche | Nein | Lokale Suche in der geladenen Liste | Vergleicht Absendername, Adresse, Betreff und Nachrichtentext ohne Groß-/Kleinschreibung; keine belegte serverweite Volltextsuche. |
| Verarbeitet | Automatisch | Steuert ungelesenen Eindruck und Posteingangsfilter | Wird bei fester Zuordnung oder explizitem Gelesen-Zustand gesetzt; entspricht nicht zwingend dem Lesestatus beim Mailprovider. |
| Aktion erforderlich | Automatisch | KI-Hinweis, dass eine fachliche Bearbeitung nötig sein kann | Bleibt ein Vorschlag der Analyse; die Ansicht zeigt nur nicht fest zugeordnete Treffer. |
| Nachrichtentyp | Automatisch | Zum Beispiel Buchungsbestätigung, Fahrplanänderung, VGM-Zertifikat oder Zolldokument | KI- oder Regelklassifikation; vor Folgewirkungen gegen Original prüfen. |
| KI-Konfidenz | Automatisch | Modellbewertung für die Analyse | Keine fachliche Freigabe und keine Garantie für jede einzelne extrahierte Angabe. |
| KI-Zuordnungsvorschlag | Nein | Vorgeschlagene Seefrachtakte | Vor Übernehmen, Dokumentablage oder VGM-Verwendung fachlich bestätigen. Ablehnung entfernt den Vorschlag. |
| Feste Aktenzuordnung | Für aktenbezogene Schritte ja | Verknüpfung der Nachricht mit einer Akte | Normale Zuordnung prüft Mandant und aktuelle Einheit; im Hauptfrontend ist kein freier manueller Zuordnungsdialog belegt. |
| Anhang | Nein | Originaldatei aus der Nachricht | Download nur für eigene Nachricht; Dateipfad wird geschützt aufgelöst. Vor Ablage folgen Erweiterungs-, MIME-, Größen- und Malwareprüfungen. |
| Dokumenttyp | Für Ablage ja | Typ des neuen Aktendokuments | Wird automatisch aus dem erkannten Nachrichtentyp gewählt; keine Auswahl vor dem Klick. Nicht zuordenbare Typen werden Sonstiges. |
| VGM-Zielcontainer | Für VGM-Übernahme ja | Container, auf den die erkannte Zeile geschrieben wird | Vor der Übernahme fachlich bestätigen, dass Zielakte und Zielcontainer zusammengehören; ausschließlich die Auswahl im freigegebenen UI-Prozess verwenden. |
| VGM-Gewicht | Für VGM-Übernahme ja | Verifiziertes Bruttogewicht in Kilogramm | Nur einen positiven, anhand des Originaldokuments fachlich plausibilisierten Wert übernehmen. |
| VGM-Methode | Für VGM-Übernahme ja | Wiegeverfahren SM1 oder SM2 | Die Vorbelegung SM1 immer gegen das Originaldokument prüfen. |
| VGM-Quelle | Automatisch | Verweis auf Quellmail und übernommene Werte | Belegt die interne Herkunft, aber keine externe Einreichung oder Bestätigung. |
Status und mögliche Übergänge
Abschnitt betitelt „Status und mögliche Übergänge“| Ausgangszustand | Aktion | Ergebnis |
|---|---|---|
| Kein aktives Konto | Arbeitsbereich öffnen | Einrichtungszustand; Abruf und Versand bleiben gesperrt. |
| Neue Providernachricht | E-Mails abrufen | Nachricht wird persönlich in der aktuellen Einheit gespeichert; bekannte Kombination aus Konto und Nachrichtenkennung wird übersprungen. |
| Nachricht nicht analysiert | Abruf oder KI analysieren | Typ, Zusammenfassung, Handlungsbedarf, extrahierte Werte und möglicher Aktenvorschlag werden gespeichert. |
| Verdacht auf Prompt-Injection | Analyse | Nachricht wird als Sicherheitsprüfung markiert, wichtig und handlungsbedürftig; kein Aktenvorschlag wird übernommen. |
| Offener KI-Vorschlag | Übernehmen | Feste Aktenverknüpfung entsteht und die Nachricht gilt als verarbeitet. |
| Offener KI-Vorschlag | Ablehnen | Vorschlag wird entfernt; keine feste Zuordnung entsteht. |
| Verlässlich klassifizierter Anhang mit eindeutiger Aktenreferenz | Analyse | Anhang kann automatisch und wiederholungsstabil als empfangenes Aktendokument archiviert werden. |
| Anhang mit Aktenbezug | Als Dokument ablegen | Neue Kopie wird als Aktendokument angelegt und kann die Dokument-KI auslösen. Wiederholung kann eine weitere Kopie erzeugen. |
| VGM-Zeilen erkannt | … übernehmen | Erreichbare Zielcontainer erhalten Gewicht, Methode, Zeitstempel, internen Zustand VGM eingereicht und Mailquelle. |
| VGM intern übernommen | Keine separate Provideraktion | Keine externe Übermittlung; Aufgabe und Aktenstatus werden durch diesen Weg nicht zuverlässig fortgeschrieben. |
Kontrollieren Sie nach einer Zuordnung, dass die Nachricht genau in der beabsichtigten Akte erscheint. Vermeiden Sie wiederholte oder parallele Bestätigungen derselben Nachricht und melden Sie widersprüchliche Bezüge, bevor nachgelagerte Dokument- oder VGM-Aktionen ausgeführt werden.
Was im Hintergrund passiert
Abschnitt betitelt „Was im Hintergrund passiert“Beim klassischen Abruf liest NeuraPort nur ungelesene Nachrichten des Provider-Posteingangs. Bei Microsoft 365 werden bis zu 100 Nachrichten aus einem Zeitraum von 90 Tagen abgefragt. NeuraPort erkennt bereits übernommene Nachrichten im üblichen Ablauf wieder; bei fehlenden Providerkennungen oder gleichzeitig gestarteten Abrufen sind Dubletten jedoch nicht vollständig ausgeschlossen. Starten Sie einen Abruf deshalb nicht mehrfach parallel und prüfen Sie das Ergebnis vor der Weiterverarbeitung.
Nachrichten werden pro Benutzer gespeichert. Der Posteingang wird zusätzlich nach Mandant und aktueller Organisationseinheit gefiltert; Anhänge liegen in einem mandanten- und benutzerbezogenen Speicherpfad. HTML-Nachrichten werden in einer abgeschirmten Ansicht dargestellt: aktive Inhalte und Formulare werden entfernt, Links begrenzt, externe Bilder standardmäßig blockiert und ohne Referrer geladen. Das ersetzt keine inhaltliche Prüfung unbekannter Nachrichten und Anhänge.
Ein direkter Download ist kein Nachweis, dass ein Anhang bereits vollständig sicherheitsgeprüft wurde. Öffnen Sie unbekannte Dateien nur in der dafür freigegebenen sicheren Arbeitsumgebung, umgehen Sie Warnungen nicht und lassen Sie Größen-, Typ- und Malwarekontrollen sowie die Speicherüberwachung vor dem Produktivbetrieb intern abnehmen.
Die normale Analyse verwendet Absender, Betreff, Datum, bis zu 3.000 Zeichen Nachrichtentext sowie höchstens 50 offene Akten derselben Einheit mit Akten-, Booking- und B/L-Nummer. Vor dem externen Modellaufruf maskiert ein reversibler Filter erkannte Personennamen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, IBAN und Umsatzsteuer-IDs. Das ist keine vollständige Anonymisierung: Firmen, EORI, Container-, Akten-, Booking- und B/L-Nummern, Häfen, Waren, Beträge und Datumsangaben können erhalten bleiben.
Anhänge werden lokal in Text umgewandelt. PDFs werden bis maximal 50 Seiten gelesen; schwach befüllte Seiten und Bilder können per OCR verarbeitet werden. Je Anhang fließen höchstens 8.000 Textzeichen in die KI-Anfrage. Dieser Anhangspfad maskiert ausgewählte Kontakt-, Bank- und Steuerkennungen, erkennt Personennamen aber nicht mit demselben vollständigen Verfahren. Die Binärdatei selbst wird dabei nicht als Datei an den Provider gesendet. Abhängig von der zentralen Konfiguration kann eine Provider- und Modell-Fallback-Kette verwendet werden; aus diesem Arbeitsbereich allein folgt keine Zusage zu Anbieter, Datenstandort oder ausschließlich europäischer Verarbeitung.
Eine Qualitätsstufe analysiert Anhänge zunächst kostengünstig und eskaliert unvollständige Ergebnisse an ein stärkeres Modell. Bleibt die Qualität unzureichend, sinkt die Konfidenz auf höchstens 39 Prozent und das Ergebnis ist für automatische Benachrichtigung und Vorbelegung gesperrt. Ab 40 Prozent kann ein Anhang mit erkannter Akten-, Booking-, B/L- oder Containerreferenz automatisch archiviert werden. Dieser automatische Archivweg ist gegen die Wiederholung derselben E-Mail-/Anhangkombination geschützt; der sichtbare manuelle Ablageknopf ist es nicht.
Automationen können E-Mail-Zuordnung, Buchungsdaten, Fahrplanänderungen und VGM je Prozess auf Nur nach Bestätigung oder Sofort ausführen setzen. Zusätzlich kann jeder Benutzer Eingehende Mails automatisch vorbelegen aktivieren. Stimmen Sie persönliche Einstellung und Organisationsregel miteinander ab. Automatische Schreibvorgänge dürfen nur in einem fachlich autorisierten Prozess mit passender Rolle, Organisationseinheit und Lizenz verwendet werden; die wirksame Rechteprüfung muss vor der Produktivfreigabe intern abgenommen sein.
Vor dem Produktivbetrieb müssen Providerabruf, Zuordnung, Dokumentablage, VGM-Übernahme, Automationsmodi sowie Fehler- und Leerzustände mit den tatsächlich eingesetzten Rollen und Organisationseinheiten als vollständiger Ablauf intern abgenommen werden. Einzelne erfolgreiche Funktionen ersetzen diese Ende-zu-Ende-Freigabe nicht.
Typische Fehler und Lösungen
Abschnitt betitelt „Typische Fehler und Lösungen“| Meldung oder Beobachtung | Ursache | Lösung |
|---|---|---|
| Kein E-Mail-Konto verbunden | Für den Benutzer und die aktuelle Einheit ist kein aktives Konto vorhanden. | E-Mail-Konto einrichten öffnen, Konto verbinden und Verbindung testen lassen. |
| Der Status der E-Mail-Konten konnte nicht geladen werden | Kontodienst, Sitzung oder Lizenzkontext ist nicht erreichbar. | Einheit, Sitzung und Verbindung prüfen; E-Mail-Einstellungen erneut öffnen. |
| Abruf-Fehler oder E-Mail-Abruf fehlgeschlagen | Providerverbindung, Zugang, Token, TLS oder einzelne Nachricht ist fehlgeschlagen. | Kontoverbindung prüfen, Fehler nicht als „keine neue Nachricht“ deuten und Erneut versuchen. |
| Erfolgreicher Abruf, aber KI-Felder fehlen | Die anschließende Sammelanalyse ist bestmöglich, auf 20 Nachrichten begrenzt und ihr Fehler wird vom Abruf getrennt behandelt. | Nachricht öffnen, AI-Automation- und Providerstatus prüfen und KI analysieren bewusst ausführen. |
| Keine E-Mails vorhanden | Konto ist leer, noch nicht abgerufen oder Providerabruf ist nicht erfolgt. | E-Mails abrufen wählen und Providerpostfach sowie aktuelle Einheit kontrollieren. |
| Keine Treffer | Die lokale Suche passt auf keine der geladenen Nachrichten. | Suchtext verkürzen, richtigen Bereich und richtige Einheit prüfen. |
| Zahl bei Nicht zugeordnet wirkt zu hoch | Badge verwendet derzeit die Gesamtzahl des geladenen Posteingangs. | Inhalt der gefilterten Liste prüfen und die Zahl nicht als belastbare Arbeitsmenge verwenden. |
| KI-Analyse fehlgeschlagen | AI Automation, Provider, Einzelrecht oder Nachrichtenzugriff fehlt; auch Prompt-/Antwortfehler sind möglich. | Lizenz, aktuelle Einheit, Rolle und Providerstatus prüfen; Originalmail manuell bearbeiten. |
| Nachricht erscheint als Sicherheitsprüfung | Prompt-Injection-Prüfung hat verdächtige Anweisungsmuster erkannt. | Keine Mailanweisung ausführen; Nachricht und Anhänge kontrolliert durch einen berechtigten Menschen prüfen. |
| KI schlägt falsche Akte vor | Referenz ist mehrdeutig, veraltet oder falsch erkannt. | Ablehnen wählen; keine Dokument- oder VGM-Aktion auf dem Vorschlag ausführen. Ein anderer freier Zuordnungsdialog ist derzeit nicht belegt. |
| KI-Vorschlag konnte nicht verarbeitet werden | Vorschlag fehlt inzwischen, Akte ist nicht erreichbar oder Zugriffskontext hat sich geändert. | Ansicht neu laden, Einheit und Akte prüfen; keinen technischen Zielwert erzwingen. |
| Anhangsdownload öffnet sich nicht | Browser blockiert das vorab geöffnete Popup oder die Datei fehlt. | Popups für die vertrauenswürdige NeuraPort-Domain zulassen; bei Datei nicht gefunden Support einschalten. |
| Anhang konnte nicht in der Akte abgelegt werden | Zielakte, Dokumentrecht, Typ, Dateipfad, Dateigröße, MIME-Prüfung oder Malwareprüfung ist fehlgeschlagen. | Feste Aktenzuordnung und Rechte prüfen; Datei nicht umgehen, sondern Sicherheits- oder Supportprüfung anstoßen. |
| Anhang liegt doppelt in der Akte | Manueller Ablageknopf wurde wiederholt oder parallel ausgeführt; dafür fehlt ein belegter Dublettenschutz. | Nicht erneut klicken, Akte nach dem ersten Erfolg kontrollieren und Dublette nach Dokumentprozess bereinigen lassen. |
| Dokument landete in der falschen Akte | Zielvorschlag oder Aktenzuordnung wurde vor der Ablage nicht ausreichend bestätigt. | Keine weitere Bearbeitung; falsche Ablage melden, Dokumentzugriff prüfen und Zuordnung durch eine autorisierte Stelle korrigieren lassen. |
| VGM-Extraktion fehlgeschlagen oder Keine VGM-Daten erkannt | Provider, Analyse, Scanqualität oder Eingangsdaten liefern kein verwertbares Ergebnis. | Originalzertifikat prüfen und VGM bei Bedarf regulär am Container erfassen. |
| Keine zuordenbaren Container | Kein Zielcontainer und numerisches Gewicht sind gemeinsam vorhanden. | Richtige Akte kontrollieren und fehlende Zeile bewusst einem Container zuordnen. |
| 0 Container-VGM übernommen trotz Erfolg | Nicht erreichbare Zielcontainer werden im Stapel still übersprungen. | Jeden Zielcontainer der aktuellen Einheit prüfen; Erfolg nicht als Vollständigkeitsnachweis verwenden. |
| Falsche VGM-Zeile lässt sich nicht abwählen | Automatischer Nummerntreffer bleibt aktiv, wenn die Auswahl geleert wird. | Stapelübernahme abbrechen und Werte einzeln im Containerbereich erfassen. |
| VGM-Wert ist intern vorhanden, extern aber unbestätigt | Mailübernahme sendet keine Provider- oder Hafenmeldung. | Erforderliche externe Übermittlung getrennt ausführen und Live-/Simulations-/Fehlerstatus kontrollieren. |
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